Expeditionsleiter Matthias Jeschke am 20. Dezember 2017

Sehr geehrte Partner,
liebe Freunde und Leser,

In den vergangenen Wochen haben wir hier vor Ort mit dem Extrem Events Team und mit unseren Partnern in Deutschland alles getan, um die gesteckten Expeditionsziele zu erreichen; ...und vieles haben wir erreichen können.

Zwar sind wir durchaus auch stolz auf das Erreichte, in erster Linie sind wir jedoch dankbar. Dankbar für viele besondere Momente mit besonderen Menschen, dankbar für die Möglichkeit Grenzen zu verschieben, und vor allem dankbar für die Unversehrtheit des Einsatzteams.

Gemeinsam mit allen Projektpartnern und Ihnen, die Sie uns als Leser begleitet haben, konnten wir u.a. die höchste Bergschutzhütte der Welt auf 6.100m Höhe errichten, konnten mit insgesamt zwei installierten Bergschutzhütten unser Ziel erreichen, die Sicherheit am Ojos del Salado auf viele Jahre zu verbessern, ohne negativ in die Natur einzugreifen, und haben zwei außergewöhnlichen Menschen Ehre erwiesen: Chris Bailey und Paul Warren.

Beide Männer, die bei Einsätzen für andere schwerst verwundet worden waren, haben stellvertretend für alle Versehrten und Menschen mit Handicap Außergewöhnliches geleistet und unser Team auf besondere Art und Weise bereichert. Beide sind in den zurückliegenden Wochen immer wieder über sich hinausgewachsen und haben bedeutende Zeichen für die Überwindung von Handicaps, für Freundschaft, Fairness und Teamgeist gesetzt. Insbesondere haben beide gezeigt, dass Handicaps in unserer Gesellschaft nicht gleichbedeutend mit Ausschluss sind.
Wir danken beiden für viele unvergessliche Teammomente.

Da ich nach den Vorkommnissen des 09.12.2017 entschieden habe, dass wir uns zunächst vom Berg zurückziehen, wird dieser Bericht zugleich mein vorerst letzter sein, den ich aus Chile sende.

Mir persönlich war es eine besondere Ehre, diese Expedition bis hierher geleitet zu haben. Ich danke allen Teammitgliedern für eine intensive und beeindruckende gemeinsame Zeit. Mein besonderer Dank gilt Michael Bosetti, Andrea Strauß, Wolfgang Weigl, Chris Bailey, Paul Warren, Daniel Alfaro, Claudio Echegay, Mauricio Gomez, Florian Weigl, Frank und Bianca Tschuschke und Axel Bierbaum.

Ihnen allen, die mit uns gefiebert haben, uns als Partner, als Freunde und als Leser begleitet haben, danken wir auf diesem Weg ebenfalls ganz herzlich. Es war uns Motivation und eine Ehre zugleich, dass Sie uns begleitet haben.

Am 12.12.2017 sind wir von einem stürmischen und verschneiten Ojos del Salado zunächst nach Copipao und von dort am 17.12. nach Santiago de Chile zurückgekehrt.

Mit bestem Dank und außergewöhnlichen Grüßen des gesamten Teams,

Matthias Jeschke


15. Dezember 2017

Video - Crossing Penitentes




Video - Building Refugio Apacheta




09. Dezember 2017

Highcamp Atacama HC1 – Zweiter Aufstiegsversuch

Matthias Jeschke via Satellitentelefon:

"Heute war ein weiterer extrem harter Tag für das Team hier in Chile. Aufgebrochen um vier Uhr morgens, mussten wir nach rund 20 Stunden härtestem Einsatz auf 6.000 m Höhe erneut ins Höhenlager Atacama zurückkehren. Die Umfahrungsversuche forderten von jedem von uns allen Einsatz - teilweise bis zur völligen Erschöpfung. Das überaus anspruchsvolle und steile Gelände zu durchqueren verschlingt enorm viel Zeit und verlangt uns und der Technik alles ab."


Rheinmetall MAN High Altitude Truck Expedition
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08. Dezember 2017

Zweite Schutzhütte "Refugio Apacheta" im High Camp Atacama errichtet

Leider konnte das Expeditionsteam am Morgen des 06.12.2017 nicht wie geplant ein zweites Mal auf über 6000m vorstoßen, sondern war auf Grund verschiedener Vorkommnisse gezwungen ins Höhenlager Atacama zurück zu kehren. Nach reiflicher Überlegung und Rücksprache mit dem Team und vielen Bergsteigern, hat der Expeditionsleiter Matthias Jeschke entschieden, die zweite Schutzhütte vor Ort im Höhenlager Atacama zu errichten. "Und es war eine gute Entscheidung - wird sie hier ebenso benötigt wie weiter oben und bildet mit der vor zwei Wochen installierten Schutzhütte "Refugio Amistad" eine neue Qualität der Sicherheit am Ojos del Salado." berichtet Matthias Jeschke.

Basierend auf dieser Entscheidung, hat das Team gestern und heute die zweite Schutzhütte errichtet. Sie wurden dabei hilfsbereit von vielen chilenischen Bergsteigern unterstützt. Die neue Schutzhütte trägt den Namen "Refugio Apacheta".

"Mein langjähriger chilenischer Begleiter Daniel Alfaro hat diesen Namen vorgeschlagen in Anlehnung an eine Zeremonie, die Menschen in den Anden seit vielen Jahrhunderten pflegen... zu Ehren der Berge." So Matthias Jeschke.

Die fertige Hütte hat viel Beifall ausgelöst und auch die Schutzhütte Amistad wird schon hervorragend angenommen. Ganz sicher werden beide Hütten in den kommenden Jahren einen wichtigen Beitrag zum sicheren Auf- und Abstieg am Ojos leisten.


Rheinmetall MAN High Altitude Truck Expedition

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05. Dezember 2017

Vorbereitung auf die nächsten Tage über 6.100m

Wie angekündigt, ist das Expeditionsteam am Morgen des 03.12.2017 wieder zum Ojos aufgebrochen und hat nach 8,5 Stunden das High Camp Atacama auf 5.200m ohne Zwischenfälle erreicht.

Am 04.12.2017 wurde erneut um- und beladen und es wurden finale Vorbereitungen des Rheinmetall MAN HX 58 für den Aufstieg ab dem 06.12.2017 getroffen.

Der heutige 05.12.2017 diente für die Vorbereitung auf die kommenden, schwierigen Tage in Höhen über "Refugio Amistad", also über 6.100m.

Der weitere Ablauf: Am frühen Morgen des 06.12.2017 wird das Team versuchen die Felsrinne ein zweites Mal zu durchfahren. Der 6x6 HX58 wird etwa 2,5 Tonnen Zusatzgewicht gegenüber dem letzten Versuch tragen, weil das Team „High Camp 4“ in einer Höhe von ca. 6.200-6.300m rund 4-5 km entfernt vom Höhenlager Tejos für 5-8 Tage aufschlagen wird. Neben der zweiten Schutzhütte müssen dieses Mal mehr Ersatzreifen, mehr Trinkwasser, mehr Essen und ein komplettes High Camp mit sämtlicher Ausstattung verbracht werden.

Vom High Camp 4 aus wird das Team weitere Höhenfahrtversuche und den Versuch der Errichtung der zweiten Schutzhütte starten.


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04. Dezember 2017

Video - Erfolgreiche Durchfahrung der Felsrinne

Das Team nutzte den Aufenthalt in Copiapó erneut, um Videomaterial zu übermitteln. Am 28. November 2017 ist am frühen Morgen die Durchfahrung der Felsrinne zum Platz für den Aufbau der ersten Schutzhütte auf 6.100 m gelungen. Der HX 6x6 Truck bahnte sich vollbeladen seinen Weg durch sandigen, felsigen und eisigen Untergrund, bei Steigungen von stellenweise 100 %.




01. Dezember 2017

Vorräte auffüllen in Copiapó

Nach der Rückkehr am späten Abend des 29.11. ins High Camp 1 Atacama, hat das Team am Nachmittag des 30.11. die Zwischenrückkehr nach Copiapó angetreten um u.a. Vorräte aufzufüllen und einige weitere Organisationsarbeit vorzunehmen. Voraussichtlich in 2 Tagen, am 03.12.2017 bricht das Expeditionsteam um Matthias Jeschke wieder zum Ojos del Salado auf.


29. November 2017

„Schutzhütte der Freundschaft“ auf 6.100m errichtet
W 68° 32.699 S 27° 5.665

Das Expeditionsteam hat das erste große Ziel erreicht:

Die Errichtung einer Schutzhütte in 6.100m Höhe – der damit unseres Wissens nach höchsten Schutzhütte der Welt. Danke an alle Partner, die dieses Ziel zu erreichen möglich gemacht haben!

Ausgangsleistung dieser guten Nachricht war eine spektakuläre Durchfahrung der zuvor von Eis und Geröll befreiten Felsrinne mit dem Rheinmetall MAN Truck HX58 am frühen Morgen des 28.11.2017.

Es war circa 11 Uhr vormittags, als das Team die unmittelbare Nähe des zuvor ausgesuchten Hüttenplatzes in 6.100m erreicht hatte. Sämtliche Hütten-Bauteile, das benötigte Werkzeug, das gesamte Expeditionsequipment und alles, was das Team für den zweitägigen Aufenthalt in der Höhe benötigte, musste nach dem Abladen noch über eine Zwischenanhöhe getragen werden, da der direkte Zugang zu dem kleinen Hochplateau durch Felsen und Büßereis versperrt war. Ein schwieriges und absolut kräftezehrendes Unterfangen.

Das gesamte Team hat diese große Aufgabe mit einer Geschlossenheit und einer Bravour gelöst, die selten zu finden ist. Willensstark und jederzeit für einander da, hat jeder alles für den anderen gegeben um die Rettungshütte in zwei Tagen errichten zu können.

Das Expeditionsteam gab der Schutzhütte den spanischen Namen: „Refugio Amistad“ – „Schutzhütte der Freundschaft“, denn die Errichtung wurde getragen von einem Einsatzteam aus 5 Nationen, das im Verlauf der zurückliegenden harten Wochen zu internationalen Freunden wurde.


Rheinmetall MAN High Altitude Truck Expedition
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28. November 2017

Passage freigeräumt
Erneuter Hilferuf

Am 26.11.2017 hat fast das ganze Team in einem 8-stündigen Einsatz in 6.000m Höhe weiter die Felsrinne bearbeitet. Bis zum Abend war die schwierigste Passage freigeräumt und das Team kann nun einen ersten Versuch unternehmen, die Rinne zu durchfahren.

Der 27.11.2017 war mit Vorbereitungsarbeiten, Beladung und dem Check / der Vorbereitung der persönlichen Ausrüstung belegt, bevor das Team am Nachmittag einen weiteren Hilferuf erhielt. Ein fünfköpfiges russisches Bergsteigerteam hatte einige Stunden zuvor das Camp Atacama passiert und versuchte mit einem 4x4 PickUp ins Höhenlager Tejos vorzudringen. Der Fahrer versuchte mit dem vollbesetzten Fahrzeug ein schwieriges Sandfeld zu überfahren. Er verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und rutschte Richtung Abhang und bleib quer zur Fahrrinne mit dem rechten Vorderrad über dem Abgrund liegen.

Mit dem HX58 Truck barg das Team am frühen Abend den Wagen und half den Männern aus einer für sie schwierigen und für das Fahrzeug ausweglosen Situation.

Am 28.11.2017 um 4:00 Uhr Ortszeit wird das ganze Team für voraussichtlich 2 Tage in Höhen um 6.150m aufbrechen.


26. November 2017

Video - Freiräumung der Felsrinne




25. November 2017

Mehrere Zwischenfälle verzögern den Expeditionsverlauf


Der 23.11.2017 war ein schwieriger Tag für das Team. Vieles ging schief – erst nach 17 Stunden erreichte das Team das High Camp Atacama. Schuld waren zwei aufeinander folgende Reifenpannen bei den Begleitfahrzeugen, eine davon mit Lenkungsbruch. Bei den anschließenden Abschleppaktionen riss mehrfach das Abschleppseil aufgrund von scharfkantigen Steinen.

Ungeachtet dessen hat das Team den 40M 4x4 Rheinmetall MAN Truck - der die Schutzhütten, Wasser und Reservereifen ins High Camp gebracht hatte - planmäßig als Backup Truck auf 4.500m im Zwischenlager geparkt und den Reifendruck des HX58 entsprechend der Bedingungen von 3,5 auf 1,5 bar reduziert.

Im High Camp Atacama traf das Team dann auf einen einzelnen Bergsteiger, der bereits gesundheitlich angeschlagen auf die Rückkehr seiner zwei Teamkollegen wartete. Diese waren in der Nacht zuvor zum Gipfel aufgebrochen und sollten am Nachmittag dieses Tages wieder zurück sein.

Am 24.11. 2017 begann ein Teil des Teams mit Vorbereitungen für den ersten Hüttentransport. Dazu musste der HX58 weiter entladen und umgebaut werden. Leider änderte sich die gesundheitliche Situation des einzelnen Bergsteigers nicht ins positive sondern verschlechterte sich zunehmend. Es war für ihn dringend geboten, das High Camp zu verlassen, zumal seine beiden Kollegen nicht ins Camp zurückkehrten; auch hatten sie keinerlei Kommunikationsmittel dabei. Da die beiden vermissten Bergsteiger seit rund 24 Stunden überfällig waren, traf das Team die Entscheidung sich am Nachmittag auf die Suche nach ihnen zu machen. Die Route, welche sie hatten nehmen wollen, war in etwa bekannt.

Somit unterbrach das Team die Vorbereitungen und brach am Fr. den 24.11. um 14.30 h mit einem 7-köpfigen Suchtrupp mit dem HX58 Truck zum Highcamp Tejos auf. Auf einer Höhe von 5.900m wurden die beiden Bergsteiger auf ihrem Rückweg gesichtet und unversehrt mit dem HX58 Truck zurück ins Highcamp Atacama gebracht.

"...Ärgerlich war vor allem das respektlose und unverantwortliche Handeln der beiden Bergsteiger. Ohne Rücksicht auf ihren Kollegen dessen Gesundheitszustand hätte tödlich enden können, haben beide sich entschlossen einen zweiten Gipfelversuch zu unternehmen. Heute dann, am 25.11.2017 trafen acht Bergretter aus Copiapó bei uns im High Camp ein, die sich am Tag zuvor wegen des Notrufs des kranken Bergsteigers auf den langen Weg nach Atacama gemacht hatten. Sie transportierten die beiden „vermissten“ Bergsteiger ab. Somit hatten zwei verantwortungslose Bergsteiger außer ihren Kollegen in Lebensgefahr zu bringen, fünfzehn andere Männer und Frauen in ihre Rettung einbezogen... " so Matthias Jeschke.

Am 25. 11. 2017 stand für das Team die finale Beladung des HX58 mit der ersten Schutzhütte, den Werkzeugen und allen benötigten Materialien an. Zusätzlich wurden die Fahrzeuge betankt und ein weiteres Begleitfahrzeug vorbereitet. Am Spätnachmittag wurde dann in einer aufwendigen Action das havarierte Begleitfahrzeug außerhalb des Camps provisorisch instandgesetzt und ins High Camp gebracht.

Am 26.11.2017 wird das Team einen weiteren Tag in der Felsrinne arbeiten und versuchen große Steine aus dem Weg zu räumen.




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23. November 2017

Aufbruch zum Ojos del Salado

Am frühen Morgen ist das Expeditionsteam wieder zum Ojos del Salado aufgebrochen – jetzt wird es ernst. Die größten Herausforderungen liegen nun vor ihnen.


22. November 2017

Video - Fahrt zum High Camp 1 Atacama




17. – 20. November 2017

Schutzhüttenelemente abladen in 5200m, Vorräte auffüllen in Copiapó.

Am Nachmittag des 16.11. mussten zwei Teammitglieder nach medizinischer Feststellung von Erschöpfungsanzeichen in die ca. 4.800 m tiefer gelegene Stadt Copiapó gebracht werden. Beide sind aktuell aber wieder erholt und werden in Kürze mit dem restlichen Team wieder aufsteigen.

In den letzten Tagen musste das Team – neben der Fortsetzung der Arbeit in der Felsrinne – einen LKW in einer Höhe von 5.200m entladen. Dies geschah bei eisigen Temperaturen, 9 Bft / Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 90 km/h und Unmengen von feinstem Pulversand in der Luft.

Nachdem das Team am 17. und 18. November eine der Hauptstellen auf 6.000m von Schnee, Eis und zu großen Felsenbrocken befreit hatte, musste es die Einzelelemente der massiven Holzschutzhütten von einem der Trucks abladen und für den Zusammenbau auf über 6.000m vorbereiten – diese werden dann in einem nächsten Schritt auf etwa 6.100 m transportiert.

Am 19.11.2017 hat sich das gesamte Expeditionsteam auf den langen Rückweg nach Copiapo gemacht um Vorräte aufzufüllen und einige weitere Organisationsarbeit zu erledigen. Selbstverständlich freuten sich alle auf eine warme Dusche, ein echtes Bett und bereits die zweite, kleine Geburtstagsfeier eines Teammitgliedes.


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16. November 2017

Vorbereitungsarbeiten für die Passage der Trucks in ca. 6.000m Höhe

Gestern am 15.11. ist ein Scout Team aus 6 Männern bis auf etwa 6.200m aufgestiegen. Ziele der 8-stündigen Erkundung waren:

- Erkunden und Festlegen möglicher Fahrstrecken für die Trucks im Bereich der Felsrinne
- Begutachtung des Zwischenplateaus
- Festlegung des Standortes der ersten Schutzhütte
- Inaugenscheinnahme des eigentlichen Hochplateaus für die Festlegung der weiteren Fahrstrecke über 6.200m

Heute, am 16. November, sind 7 Männern und einer Frau von 5.200m aus wieder in die Felsrinne aufgestiegen, um dort in circa 6.000m Höhe Vorbereitungsarbeiten für die Passage der Trucks zu leisten. Diese Arbeiten werden ggf. mehrere Tage beanspruchen und sind notwendig, da das Team gestern große Eisfelder auf der Fahrtroute entdeckt hatte.

Die Passage von 5.900m auf 6.150m wird extrem schwierig, ist aber erforderlich für das Erreichen der weiteren Höhen.

"...die teils mehrere hundert Kilogramm schweren Felsbrocken zu beseitigen und zu versuchen, eine Fahrtrasse in das bis zu 2m hohe und meterdicke Büßer Eis zu brechen, bedeutet eine enorme Kraftanstrengung. Aber nicht nur diese Herausforderungen setzen dem Team zu – ganz allgemein der starke Wind, der allgegenwärtige Sand, die Kälte, die Höhe... alles belastet jedes beteiligte Teammitglied extrem." Berichtet Expeditionsleiter Matthias Jeschke.




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14. November 2017

High Camp 1 "Atacama" auf 5.300m errichtet



Nach erneut schwieriger Fahrt hat das ganze Team das High Camp 1 "Atacama" erreicht und bei eisigem Wind das Lager aufgebaut. Der extrem feine Sand dort kriecht in sämtliche Poren. Außentemperatur bei Sonnenuntergang: 4°C.

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12. November 2017

Streckenerkundung zum High Camp 2 auf über 6.000m


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11. November 2017

Testfahrt zum High Camp 1 "Atacama" auf 5.300m


Das Team hat den 11.11. nicht nur als Ruhetag sondern auch als Vorbereitungstag für eine Testfahrt auf 5.300m genutzt. Alle Fahrzeuge wurden dazu erneut durchgecheckt, teilweise ent- bzw. umgeladen, aufgetankt und die Luftdrücke in den Reifen gesenkt:
Amaroks auf 1,5 bar / Trucks auf 2,5 bar

Zur gleichen Zeit gab es die erste von drei Unterweisung von Wolfang Weigl für das gesamte Team. Auf dem Plan: Eine Stunde Theorie im Aufbau der Schutzhütten.

Am gestrigen Tag brach das Team um 08.00 Uhr vom Basislager Laguna Verde zu einer Erkundungsfahrt zum High Camp 1 Atacama auf.
Sie erreichten das Camp um 14.00Uhr. Während der sechsstündigen Fahrt traf die Gruppe auf viele Büßereisfelder, die immer wieder, teils sogar durch Gletscherflussbette, umfahren werden mussten.

Unmittelbar nach Erreichen des Camps Atacama wurde das Team in drei Gruppen geteilt:
Die 1. Gruppe absolvierte ein Akklimatisationstraining auf Höhe des Highcamps High Camp 1.
Die 2. Gruppe absolvierte ein Akklimatisationstraining mit doppelten Aufstiegen bis knapp 5.350m.
Die 3. Gruppe fuhr mit Matthias Jeschke, (Expeditionsleiter) bis auf 5.950m und stieg noch etwas über 6.000m auf,
um High Camp 2 und die Gegebenheiten oberhalb des High Camp 2 in Augenschein zu nehmen.

Die Erkenntnisse nach einer über 16-stündigen Exploration:
Sehr schwierige Eis- und Schneeverhältnisse oberhalb von High Camp 2.
Ausgiebige Vorbereitungsarbeiten im Bereich der Felsrinne sind notwendig.



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10. November 2017

Basis-Lager Laguna Verde erfolgreich auf 4.300m errichtet


Die bereits zuvor angeprochenen akuten Symptome einer Höhenkrankheit, die einigen Teammitgliedern zusetzten, waren Grund dafür, dass nach der kalten Nacht des 8. November die Gruppe für das Höhentraining zweigeteilt wurde. Die Teammitglieder mit Anzeichen für die Höhenkrankheit blieben im Camp, um dort nur ein vereinfachtes Höhentraining durchzuführen, während die andere Gruppe eine fünfstündige Wanderung bis auf ungefähr 4.200 Meter absolvierte.

Am Morgen des 09. November hatten alle Betroffenen die Symptome überwunden und eine Sauerstoffsättigung von 94-96 % erreicht. Wie geplant konnte das Team an diesem Tag den Umzug von 3.800m auf das nächste Höhenlevel, Basis-Lager Laguna Verde auf 4.300m, durchführen.

Ein vollständiges Outdoor-Camp für 14 Personen samt Einzelzelten, Teamzelt, Toilette etc. abzubauen, zu verladen und an anderer Stelle wieder aufzubauen, braucht natürlich seine Zeit. Momentan benötigt das Team dafür ungefähr fünf Stunden.
Expeditionsleiter Matthias Jeschke lobt das Team für die Leistungen und den Zusammenhalt.

"...jeder packt mit an, jeder hilft jedem und alle bringen sich optimal ein. Ein TOP mit * für das Team! Wenn man bedenkt, dass selbst ein Toilettegang, in „normaler“ Geschwindigkeit unmöglich ist, weil einem schon nach zehn Schritten die Luft wegbleibt, kann man sich vorstellen, was es bedeutet Zelte abzubauen, Ausrüstung zu verladen, Ladung zu sichern, usw. Die Kraftanstrengungen, die man hierfür aufbringen muss, sind nicht zu vergleichen mit denen in normalen Höhenlagen. Nicht selten lässt einen in diesen Höhen bereits das Aufstehen aus der Hocke schwindelig werden. Bei mehreren Litern Trinkwasseraufnahme am Tag finden normale Abläufe wie Toilettengänge nahezu stündlich statt – nachts nicht selten viermal und mehr. Bei momentanen -5 bis -7 °C in der Nacht, gefriert Kondenswasser im Innern der Zelteingänge, welches bei jeder Öffnung der Zeltluke auf Schlafsack und Luftmatratze rieselt – da ist das nächtliche Aufstehen kein echtes Vergnügen."

Heute stand neben der Camp-Organisation eine rund dreistündige Akklimatisationswanderung auf dem Plan.


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08. November 2017

Beginn der Höhen-Akklimatisation


Momentan befindet sich das Expeditionsteam circa 200 km von Copiapó entfernt in einer Höhe von rund 3.800m und hat mit der Höhen-Akklimatisation angefangen, um den Körper auf die kommenden Höhen von über 6.000m vorzubereiten und einzustellen. Hierzu hat das Team gestern eine mehrstündige Wanderung im Zwischenlager Vegas Las Juntas auf 3.000m Höhe bewältigt. Die Bewegung in der Höhe, verbunden mit einer Flüssigkeitszufuhr von mindestens 3-4 Litern am Tag, ist unbedingt erforderlich für die Höhenanpassung; insbesondere, weil diese Expedition den Anspruch hat, die Ziele der Expedition komplett ohne den Einsatz von Sauerstoffbeatmungsgeräten zu erreichen.

Nach circa einer anderthalbjährigen Projektierung hat nun die spannendste, jedoch auch die anstrengendste Phase des Projekts begonnen. Die Umstellung des Körpers auf die Höhe bringt diverse temporäre Symptome mit sich darunter Kopfschmerzen, Unwohlsein, Magenbeschwerden, Abgeschlagenheit und auch Schüttelfrost. Auch die ersten Teammitglieder haben bereits mit einigen dieser Symptome zu kämpfen.

Für die außerordentlich gute, vertrauensvolle und in jeder Hinsicht positive bisherige Zusammenarbeit mit allen Partnern bedankt sich Expeditionsleiter Mattihias Jeschke im Namen aller involvierten Personen ganz herzlich.

Das nächste Zwischenziel ist es am 09.11. das nächste Höhenlevel zu erreichen: das Basislager Laguna Verde in circa 4.300m Höhe.


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Jean Pierre Kraemer (PS Profis | JP Performance)
zu Besuch bei Matthias Jeschke - Teil 2

Vorstellung der Rheinmetall MAN Trucks für den Höhenweltrekord.



07. November 2017

Jean Pierre Kraemer (PS Profis | JP Performance)
zu Besuch bei Matthias Jeschke - Teil 1

Vorstellung der Rheinmetall MAN Trucks für den Höhenweltrekord.



06. November 2017

Das Team ist hoch motiviert!


Nachdem die Einsatzfahrzeuge vom Expeditionstem vom Hafen San Antonio nach Santiago de Chile und von dort weiter in den Norden Chiles nach Copiapó überführt, und im Anschluss dann final beladen wurden, ist das 14-köpfige Extrem Events Team aus 5 Nationen mit den zwei Rheinmetall MAN Trucks sowie einem MAN TGM und zwei VW Amarok in die Atacama Wüste aufgebrochen.

An Bord der Expeditionstrucks befindet sich nicht nur eine Menge an Expeditionsausrüstung, Kraftstoff und Essen, sondern auch rund 1.600 Liter Trinkwasser, welche in der trockensten Wüste der Welt überlebenswichtig sind.

So wie die Expeditions- und Begleitfahrzeuge optimal vorbereitet und ausgerüstet sind, ist auch jedes einzelne Teammitglied hochmotiviert und äußerst auf das gemeinsame Gelingen der Expedition fokussiert. Der Zusammenhalt, der sich schon in den vergangenen Tagen innerhalb des Teams aufgebaut hat, ist für jeden deutlich spürbar und bringt das Team eng zusammen.

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05. November 2017

Von Santiago nach Copiapó

Wohlbehalten sind das Team und die Trucks in Chile angekommen. Das Team hat die Trucks mit Expeditionsausrüstung (darunter auch unsere Grizzly Netzschutzketten), Essen und ausreichend Kraftstoff beladen und hat sich auf den Weg von Santiago nach Copiapó gemacht. Von hier aus wird die Rheinmetall MAN Truck Höhenexpedition heute starten.



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28. August 2017

Rheinmetall MAN Trucks im Gelände


Am 25.08.2017 fand zunächst auf dem Gelände von MAN Truck & Bus in Limburg und anschließend im Steinbruch der Hartmann GmbH aus Diez ein Fotoshooting mit beiden Rheinmetall MAN Trucks statt.



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